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Reisebericht August 2008 von Helmut Sobolewski |
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www.angelshop-im-net.de Die organisierte Busreise mit 31 Leuten im August leitete ich als Reiseleiter. Darum hoffte ich auch schon im Vorfeld das es bei dieser Reise wieder schöne Fische gibt. Die Fahrt ging wie gewohnt über Kiel - Fähre Collorline - Oslo - in die Nähe von der Insel Vega. Dort angekommen gab es wie immer einen herzlichen Empfang von der Hilde. Besitzerin der zwar einsam liegenden aber für Freunde der Ruhe und guter Fänge ideales Reiseziel. 1 und 2 Tag. Nach dem alles ausgepackt war, die Boote vergeben waren, und auch das Angelgerät her gerichtet war begaben sich alle raus aufs Meer zum Fischen. Ich selber blieb aber die ersten beiden Tage an Land da ich ein wenig Krank war und deswegen erst mal zum Arzt gefahren bin. Die ersten beiden Tage waren mehr oder weniger fängig. Auch die Leute die mit mir ein Haus teilten kamen mit mäßigen Fängen zurück. Zwar waren die Größe der Fische schön. Nur die Menge paßte nicht. Warum das so ist habe ich dann am 3 Tag selber erfahren. Der erste 20pfd Dorsch. Genau gesagt 26pfd und von einer Dame gefangen. Insgesamt waren 4 Damen dabei.
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Der 3 Tag. Heute halte ich es nicht mehr aus. Ich muß auch raus aufs Meer. Benezelin zu mir genommen und fertig ist man. Mit mir fuhr Alfons raus. An der ersten guten Stelle (Tiefen um die 40m) stand aber kein Fisch. Also nach kurzem Probieren weiter gefahren. An einer Stelle wo es deutlich Tiefer ist (um die 100m) kam aber schon beim ersten Versuch ein schöner Dorsch rauf. Das setzte sich dann an allen tieferen Stellen so fort. Das war ein sicheres Zeichen das die Fische deutlich tiefer standen wie sonst und deswegen auch Stellen angefahren wurden die tiefer lagen. Am Schluß des Tages hatte unser Boot ca. 15 Dorsche die deutlich über 10pfd lagen. Auch einige Fische die, die 20pfd Marke knackten waren dabei. Dieser mit 28pfd Dorsch kam aber von einem anderem Boot.
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Der 4 Tag. Nach dem ich eigentlich allen gesagt habe das die Fische deutlich tiefer stehen fuhren wir wieder raus. Dieses mal in eine andere Richtung. Dort an der ersten Stelle angekommen gab es ein Schauspiel auf dem Echolot zu sehen. Ich habe Grill noch nie so dicht stehen gesehen wie dort. Mein Echolot hat die meiste Zeit keinen Grund angezeigt. Aber erst ab so ca. 80m und tiefer. Jeden Fisch den wir gefangen haben übergab sich mit diesen Tieren und trotzdem bissen sie noch auf unsere Pilker. Eines der bekleidenden Boote fing hier auch seinen ersten 20pfd Fisch. Das schönste dabei. Es war ein absoluter Anfänger. Das erste mal überhaupt eine Angel in der Hand. Und noch ein dickes Petri an Hans für seinen Leng von 12pfd. Der nicht Alltäglich in diesem Gebiet ist.
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Der 5 Tag. Heute haben wir ( 3 Boote) uns vorgenommen einmal noch Tiefer zu fischen. 130-170m waren angesagt. Also eine Tiefe wo man normalerweise auch schon mit den großen Rotbarschen in Kontakt kommt. Und dies geschieht auch so. Alleine unser Boot fing hierbei ca. 20St. Große Rotbarsche. Aber auch mein zweiter und dritter Dorsch der über 20pfd lag kam aus dieser Tiefe. Noch dazu kam der Dorsch vom Alfons mit 33pfd (das war der Größte) und der vom Thomas mit 31pfd Am Steg angekommen präsentierte uns Thomas noch seinen schönen Polak der ca. 16pfd hatte.
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Der 6 Tag. Heute soll es wieder an die Stellen vom 3 Tag gehen. Dort waren aberschon 4 Boote. Also habe ich nur kurz dort gefischt. Ich schäme mich nicht dabei, das ich dort auf die Schnelle 4 schöne Dorsche denen weg gefangen habe. Alle so um die 16-18pfd. Danach ging aber gar nichts mehr. Dann beschlossen wir uns mal durch den schmalen Sund treiben zu lassen. Vielleicht gab es dort etwas zu holen. Aber dies erwies sich als Negativ. Wie so oft war es hier zu seicht. Am anderen Ende angekommen querten wir den gro0en Fjord und fuhren eine Seichtstelle in der Mitte an die um die 60-120m hat. Auch dort war schon ein Boot. Aber diese Stelle ist sehr Groß und damit hatten wir mit unseren 3 Booten reichlich Platz. Die erste Anzeigen auf dem Echolot schürten die Vorfreude. Fisch über Fisch. Und so kam es dann auch. Dorsche bei jedem mal ablassen. Wie in einer Fischzucht. Und das schönste dabei war das die Fische alle zwischen 3-10kg lagen. Also alles Fische die man verwerten könnte. Nur die Tiefe von ca. 100m war schon beachtlich und ging in die Muskulatur am Schluß. Auch kam der zweite Heilbutt ans Tageslicht. Im tieferen Wasser ab ca. 150m kamen dann auch noch schöne Rotbarsche. Dann am Schluß am Steg sahen wir das unsere beiden anderen Boote eigentlich gar nicht so gut gefangen hatten. Auch das dort schon anwesend Boot hatte nicht gerade gut gefangen. Vielleicht lag es daran das sie sich mehr im Köhlerschwarm aufgehalten hatten. Der dort riesig war.
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Der 7 Tag. Heute habe ich mir vorgenommen 4 Boote von den anderen mit zu nehmen und ihnen in der Nördlichen Richtung die aktuellen guten Stellen zu zeigen. Also weniger selber zu fangen sondern die 4 Boote näher an die Fische zu bringen. An der ersten Stelle (Tiefe ca. 130-150m) Dorsche und Köhler in den Gewichten von 5-12kg. An der zweiten Stelle kam ein Heilbutt mit ca. 7kg rauf. Und dann an der dritten Stelle gab es eine dicke Überraschung. Es wurden insgesamt 4 Heilbutts dort gefangen. In den Gewichten von 1x 5,5kg 1x6kg und 2x 7,0kg. Auch kamen 4 Dorsche mit über 20pfd raus. Am Schluß war es ein voller Erfolgt dieser Tag. Und wurde einstimmig als der Beste Tag gewertet.
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Der 8 Tag. Heute wollte ich eigentlich mit den Booten vom Vortag in die Südliche Richtung ins Freiwasser fahren. Nur blieb es beim möchten, da es starke Wolkenbildung die dazu neigte sich zu senken verhinderte. Nichts ist schlimmer wie in einer befahrenen Schifffahrtslinie im Nebel zu stecken. Sicherheit geht vor. Darum sagte ich zu den anderen Booten das sie die erste Stellen vom Vortag anfahren sollten wenn sie raus fahren, da man hierbei schnell wieder an Land ist und damit bei eventuellen Nebel einen Anhaltspunkt hat. Dort ging am Anfang garnichts. Aber am Nachmittag fingen die beiden übrig gebliebenen Boote gleich mehrere Kisten Fisch. Ich selber fuhr in den schmalen Hausfjord rein um es hier einmal wieder zu probieren. Ob wohl viele sagten das zur Zeit nichts dort geht fingen wir eine große Kiste Fisch. Davon 1 Köhler mit 19pfd (einer hat sich verabschiedet) und viele schöne Dorsche. Gewußt wo : Am Abend gab es dann ein gemütliches zusammenhocken und die Wertung der besten Fänge. Diese setzten sich zusammen aus den Längen von 3 verschiedenen Fischen. Hierbei hat unser Neuling alle geschlagen .-) Nicht nur das er seinen ersten großen Dorsch bei dieser Reise gefangen hat. Auch hat er einen großen Köhler dabei und einen großen Polak. Alfon aus meinem Boot war aber mit dem größten Dorsch und einem Köhler mit 18pfd und "leider" einem Schellfisch von 74cm Zweiter. Danach kam Thomas, Bob, usw. Bis zum 7 Platz hatten alle min. einen Dorsch von über 20pfd dabei. Da ich selber nicht mit machte bei dieser Wertung nur einmal so neben bei. Ich hätte mit meinem Dorsch von 29,5pfd, Köhler mit 19pfd und dem Heilbutt von 15pfd den ersten Platz gehabt. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an die gespendete Angelrute von der Firma Pilkmaxx. Diese wurde bei dieser Gelegenheit wie auch die von mir (www.angelshop-im-net.de) gespendete Angelrute verlost unter denen die sich fotografieren ließen mit einem Fisch.
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Der 9 Tag. Dieser dient noch für all diejenigen die schlecht gefangen hatten bzw. die noch nicht genug Armschmerzen haben : Auch hierbei fingen ein paar noch schöne Fische. 10 Tag. Abreise nach Hause. Und ein Versprechen das wir wieder kommen. Das schon mittlerweile 8 Jahre schon eines meiner Anlaufstellen in Norwegen ist. Und kann aus über 25 jähriger Erfahrung sagen das dies ein Ort ist wo man zwar nicht unbedingt den absoluten Rekortfisch fängt. Aber große und auch verschiedene Fische fängt. Und dies noch dazu mit Sicherheit. Denn an diesem Ort wurden auch sehr zahlreich Fische gefangen in den Jahren wo man sogar im hohen Norden gejammert hat das nichts beißt. Einmal so Gewichte die dort die letzten 2 Jahre gefangen wurden. Dorsche bis 22kg. Heilbutt bis 41kg (Konrat hatte einen Heilbutt mit 178kg mit dem Netz gefangen) Schelfisch mit 7,8kg von mir, Wittling mit 3,8kg, Köhler mit 14,5,kg (nicht ein mal selten. Auch von mir) Zum Schluß noch etwas betreffend der Fänge. Wir hatte alle große Fische. Das zeigt schon alleine das ich Fische die um die 20pfd lagen bis auf Ausnahmen nicht fotografierte. Und das mancher hier abgelichteten Person nicht nur einen dieser bracht Fische gefangen hat. Durch die Tiefe wie die Fische standen war es aber ein schweres Fischen in diesem August. Da man normalerweise diese Fische hier bei ca. 20-40m fängt. Auch konnte ich meiner zweiten Leidenschaft Heuer nicht nachgehen. Dem Pilze sammeln. Da es dieses Jahr einfach zu trocken war dafür. Und am Ende ein Dankeschön an den Veranstalter Ludwig-Tours der diese und weitere Busreise organisiert. Eine davon werde ich auch nächstes Jahr als Reiseleiter begleiten. Und Leute die sich dafür intresieren bin ich gerne bereit mehr darüber zu sagen.
Für Wortwahl, Bilder und den gesamten Artikel liegt die Verantwortung und die Kopierrechte bei Helmut Sobolewski.
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Reisebericht Norwegen2009
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